Tennisspieler unterwegs in der Pfalz
Durch Weinberge und Wälder hinauf zum Eckkopf
Dass die Mitglieder des TC Blau-Weiß auch außerhalb der Saison unternehmungsfreudig sind, beweist die jährliche Pfalzwanderung, die von Christine Schwab im Vorfeld ausgesucht und „Probe“-erwandert wird. So auch vor wenigen Tagen als sich die Wandergruppe in Wachenheim in der Pfalz traf, um sich auf den Weg zum Pechsteinkopf und weiter zum Eckkopf zu machen. Befürchtungen, dass es ein regnerischer Tag werden sollte, bewahrheiteten sich nicht, denn es fiel kein einziger Tropfen und es musste keine Regenkleidung genutzt werden. Der Weg führte durch das beschauliche Wachenheim vorbei an der Kirche St. Georg, einer der wenigen noch erhaltenen Simultankirche, die von beiden Konfessionen genutzt wird.
Schon von weitem sah man die Wachtenburg, die später als Einkehr ausgewählt worden war. Kurz nach dem Ortsausgang wartete bereits die erste Einkehr in Thomas’ Waldweinstube, wo die ersten Pfälzer Spezialitäten verkostet wurden. Danach waren die Teilnehmenden gestärkt, um die Bismarckhöhle zu erkunden und durch das Margaretental, hinauf auf den Pechsteinkopf zu laufen. Vorbei an zwei „Bergseen“, die vor rd. 30 Millionen Jahren durch vulkanische Wasserdampfexplosionen entstanden sind. Auf einen Hochsitz konnten die Wanderer die Dimensionen des Sees erkennen, an dem bis in die 1980er Jahre noch Basalt für den Straßenbau abgebaut wurde. Der Steinbruch und die Forster Weinlage wurden nach dem Pechstein benannt, einem schwarzen, glasartigen Vulkangestein. Bei der „Grünen Bank“ wurde eine kurze Rast eingelegt, um sich für den weiteren „Anstieg“ auf den Eckstein zu stärken. Doch die Gruppe war bestens motiviert, dass diese Steigung problemlos bewältigt wurde. Wer die Kraft aufbrachte stieg die 110 Stufen auf den Ecksteinsturm hinauf, um einen herrlichen Weitblick bis ins Elsass oder die Kurpfalz zu genießen.
Auf dem Rückweg wurden viele „Keschde“ aufgelesen für den nächsten Herbstbraten oder nur als Dekoration.
Den Abschluss gab es für die Wanderfreunde des TC Blau-Weiß in der Wachtenburg, wo die schmackhaften Pfälzer Gerichte und Getränke verkostet wurden. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass dieser Ausflug die Gemeinschaft des Tennisclubs stärkt und auch im kommenden Jahr fester Bestandteil im Terminkalender sein wird.
